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DVB-T in Esens/Ostfriesland

Time 15.11.06 12:00 Uhr von Ingo Hans  Time Kategorie: Technik  Time Kommentare (1)

DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial) ermöglicht die Übertragung von 18 bis 28 Fernsehenprogrammen über eine herkömmliche Antenne. Zu diesem klassischen Fernsehangebot kommen viele weitere Dienste hinzu, zum Beispiel Mediendienste wie eine elektronische Programmzeitschrift oder zukünftig multimediale City Guides oder Buisness-Channels, die die Regionen mit wichtigen News versorgen. Selbst der Zugang zu Internetseiten soll zukünftig möglich werden. Mit DVB-T soll die Fersehen übertragung von der herkömmlichen terrestrischen Antenne (Analog) auf den digitalen Standard umgestellt werden – bis 2010 soll die Umstellung in ganz Deutschland abgeschlossen sein.



Im Gebiet Bremen/Unterweser startete die Ausstrahlung per DVB-T am 24.Mai 2004. Ab dem 8.November wurde die Programmvielfalt von bis dort hin 24 Programmen auf 28 Programme ausgebaut. In Oldenburg ist ein problemloser Empfang mit einfacher Hausantenne möglich. In meinem Heimatwohnort Esens ist der Empfang dagegen laut Prognose-Empfangskarte bisher nicht möglich. Doch dank meines Aldi Notebook’s mit DVB-T TV-Karte hatte ich die Gelegenheit mit unserer bestimmt 25 Jahre alten Dachbodenantenne den Empfang in Esens zu testen. Nach einigem Ausprobieren mit der Antenne bekam ich immerhin 20 Programme und war mir sicher das man die restlichen Programme mit der richtigen Ausrichtung der Antenne auch bekommen könnte. Nachdem ich mir einen DVB-T Receiver der Firma Skymaster für 58 € gekauft hatte, installierte ich die Antenne auf dem Dachboden. Die korrekte Ausrichtung der Antenne war dabei das Zeit aufwendigste. Anscheinend kommt es bei der Ausrichtung auf jeden Millimeter an. Außerdem sollte man darauf achten möglichst wenig bis gar keine Steckverbindungen zwischen der Antenne und dem DVB-T Receiver einzubauen, da jede Steckverbindung die Qualität des ankommenden Signals verschlechtert. Ich habe mich schließlich für eine direkte Verbindung mit nur einem Kabel ohne Unterbrechung entschieden, da so der beste Empfang möglich war. Weiterhin habe ich die Antenne ein wenig modifiziert, indem ich die geraden Querstäbe ein wenig nach vorne gebogen habe, das brachte eine zusätzliche Verbesserung. Doch der Aufwand lohnte sich, denn ich bekomme nun alle 28 Programme einwandfrei mit einer 25 Jahre alten Antenne ohne zusätzlichen Verstärker bei einer Gesamtinvestition von 58 € in einer Region, in der ein Empfang eigentlich noch nicht möglich sein soll.
Kommentare
  1. AuthorThomas Tepe Time Mittwoch, 13-06-07 13:22 Uhr
    Da hast Du echt Glück mit Deinen 28 Programmen. Im grössten Teil des Weser-Ems-Gebietes gibt es nur ein paar öffentlich-rechtliche, für meine Lieblingsserie ("Simpsons" :D) benötige ich nach wie vor eine Sat-Antenne oder einen Kabelanschluss. Die Signale aus Bremen reichen leider nicht bis nach Osnabrück :-(